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Johannes Landenberger – unser Namensgeber

Johannes Landenberger* wurde am 31. Mai 1818 in Ebingen auf der Schwäbischen Alb geboren. Sein Vater war Färber. Obwohl es damals in den Handwerksständen üblich war, dass der Sohn das Handwerk des Vaters weiterführte, wollte der junge Johannes Landenberger unbedingt Lehrer werden. 1840, gleich nach seiner Ausbildung, wurde Landenberger Lehrer am neu gegründeten Rettungshaus „Augustenhilfe“.

1851 wechselte er nach Riet, Kreis Vaihingen/Enz, als ständiger Lehrer und „Kassierer“ der „Heil- und Pflegeanstalt“. In Riet begann Landenberger, seine heilpädagogische Lehre und Methode zu entwickeln. 1860 übernahm er die Gesamtleitung der Anstalt und konnte ein Jahr darauf seine erste heilpädagogisch geleitete Werkstätte für Schulabgänger einrichten.

Die Ausbildung der Kinder sollte nach dem Schulabschluss in eine anstaltsinterne Berufsausbildung münden. Johannes Landenberger wollte eine „gewerbliche Bildungsanstalt“. Dort die Schulabgänger ein Handwerk oder eine andere sinnvolle Tätigkeit erlernen. Die Arbeit Landenbergers war sehr erfolgreich und so wurde der Ausbau einer größeren Anstalt begonnen. Geeignete Räume fand er im Schloss Stetten im Remstal, das 1863 gekauft wurde.

Johannes Landenberger verstarb am 18. Februar 1880 in Grunbach.

*alle Informationen entnommen aus Trichtinger, Udo: Johannes Landenberger. Ein Heilpädagoge der ersten Stunde. Eine Skizze. ed. von Anstalt Stetten. Kernen im Remstal 1994.

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